DUBAI, 18. Januar 2024 (WAM) -- Die Mohammed bin Rashid Al Maktoum Global Initiatives (MBRGI) erörterten die Möglichkeiten einer weiteren Zusammenarbeit mit dem Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) sowie die Aussichten auf eine gemeinsame Arbeit, um die internationalen Bemühungen zur Unterstützung von Vertriebenen und ihren Aufnahmegemeinschaften zu mobilisieren, sie mit den grundlegenden Bedürfnissen für ein sicheres und würdiges Leben zu versorgen und nachhaltige Nahrungsmittelhilfeprojekte durchzuführen.
Die Gespräche fanden im Rahmen eines bilateralen Treffens zwischen Mohammad bin Abdullah Al Gergawi, Minister für Kabinettsangelegenheiten und Generalsekretär des MBRGI, und Filippo Grandi, Kommissar des UNHCR, am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) statt, das vom 15. bis 19. Januar in Davos, Schweiz, abgehalten wurde.
Bei dem Treffen wurden mehrere für die humanitäre Hilfe relevante Themen erörtert, wobei die humanitären Herausforderungen, die sich aus der Vertreibung ergeben, im Vordergrund standen. Die Diskussionen während des Treffens betrafen die Aussicht auf eine Ausweitung der Partnerschaft zwischen MBRGI und dem UNHCR und die Unterstützung von Nothilfemaßnahmen, um die Bedürfnisse von Millionen von Binnenvertriebenen auf der ganzen Welt zu befriedigen, die aufgrund von Krisen, Konflikten und den Auswirkungen des Klimawandels vor wachsenden Herausforderungen stehen.
Die enge Partnerschaft zwischen MBRGI und dem UNHCR besteht seit 2021, als MBRGI als einer der Hauptbeitragszahler zur Finanzierung von UNHCR-Programmen beitrat. Bis heute hat MBRGI rund 136 Mio. AED (ca. 37 Mio. US-Dollar) für mehr als 750.000 Flüchtlinge, Binnenvertriebene und Mitglieder der Aufnahmegemeinschaften in Asien und Afrika bereitgestellt.
Während des Globalen Flüchtlingsforums, das vom UNHCR im Dezember letzten Jahres in Genf veranstaltet wurde, sagte MBRGI 60,6 Mio. AED zur Unterstützung von Vertriebenen zu, und zwar in Form von direkter Nahrungsmittelhilfe und nachhaltigen Projekten zur Sicherung des Lebensunterhalts. Dies entspricht einem der Hauptpfeiler der Arbeit von MBRGI: Humanitäre Hilfe.
Von der MBRGI-Zusage sind rund 37 Mio. AED für humanitäre Hilfsprogramme und nachhaltige Entwicklungsmaßnahmen des UNHCR in acht Ländern vorgesehen, nämlich in Armenien, Bangladesch, Botswana, Indien, Namibia, Nigeria, Pakistan und Tunesien, sowie 5,5 Mio. AED für die Unterstützung und Hilfsprojekte des UNHCR für sudanesische Flüchtlinge im Tschad. Weitere 18 Mio. AED werden für das Welternährungsprogramm (WFP) bereitgestellt, um den dringenden Bedarf im Gazastreifen zu decken.
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