CAIRO, 23. Januar 2024 (WAM) -- Die Vereinigten Arabischen Emirate nahmen an einer außerordentlichen Sitzung des Rates der Arabischen Liga zu Palästina teil, die gestern in Kairo, Ägypten, stattfand.
Mariam Khalifa Al Kaabi, Botschafterin der VAE in der Arabischen Republik Ägypten und Ständige Vertreterin bei der Arabischen Liga, leitete die Delegation der VAE.
In ihrer Rede im Hauptquartier der Arabischen Liga bekräftigte Botschafterin Al Kaabi, dass sich die VAE weiterhin für einen Waffenstillstand im Gazastreifen einsetzen.
Al Kaabi unterstrich das Engagement der VAE für den Schutz der Zivilbevölkerung, die Ausweitung der humanitären Hilfe und die Zusammenarbeit mit den Partnern bei der Suche nach einer umfassenden Friedenslösung.
In ihrer Ansprache hob Al Kaabi die proaktive Haltung der VAE-Führung hervor, die zahlreiche diplomatische und humanitäre Initiativen zur Unterstützung der palästinensischen Sache ergriffen hat.
Sie hob den Erfolg der nicht ständigen Mitgliedschaft der VAE im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hervor, in deren Rahmen die Resolutionen 2712 und 2720 verabschiedet wurden.
Al Kaabi betonte, dass die VAE Israels Politik der kollektiven Bestrafung der Palästinenser aufs Schärfste verurteilen, und bekräftigte die Ablehnung jeglicher Versuche, die Palästinenser zu vertreiben. Sie betonte, dass die Vereinigten Arabischen Emirate stets bestrebt seien, das Leben der Zivilbevölkerung zu schützen, den Bewohnern des Gazastreifens lebensnotwendige Hilfe und medizinische Versorgung zukommen zu lassen und eine weitere Eskalation zu verhindern, die die regionale Stabilität gefährden könnte.
Auf der außerordentlichen Sitzung auf Ebene der ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten der Arabischen Liga, die auf Antrag Palästinas mit Unterstützung der arabischen Länder einberufen wurde, wurden die israelischen Maßnahmen gegen das palästinensische Volk erörtert. Die Diskussionen konzentrierten sich auch auf mögliche politische, rechtliche und wirtschaftliche Maßnahmen, die im Rahmen der Arabischen Liga unterstützt werden könnten.
Bei dem Treffen wurde auf die eskalierenden israelischen Übergriffe im Westjordanland, die systematische Zerstörung der Infrastruktur in palästinensischen Flüchtlingslagern, die täglichen Razzien in Dutzenden von Städten, Dörfern und Lagern, die Tötung und Verletzung Hunderter palästinensischer Bürger, die Zerstörung von Häusern und die unmenschliche Inhaftierung Tausender hingewiesen.
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