Der Weltcontainerindex von Drewry sank diese Woche um 4% auf 3.824 $ pro 40-Fuß-Container

DUBAI, 1. Februar 2024 (WAM) -- Der Drewry World Container Index (WCI), ein zusammengesetzter Index von Containerfrachtraten auf acht Hauptrouten von/nach den USA, Europa und Asien, ist diese Woche um 4 % auf 3.824 USD pro 40-Fuß-Container gesunken. Dieses Niveau ist immer noch 88 % höher als in der gleichen Woche des letzten Jahres. Der Rückgang in dieser Woche kommt nach acht aufeinanderfolgenden wöchentlichen Anstiegen.

Die Seefrachtraten stiegen im letzten Quartal des vergangenen Jahres deutlich an und beendeten damit den Abwärtstrend, den sie zuvor verzeichnet hatten. Die Preise stiegen weiter an und begannen das neue Jahr mit außergewöhnlichen Steigerungen von über 100 % auf vielen Routen.

Der Indexstand von 3.824 US-Dollar pro 40-Fuß-Container liegt 169 % über dem Durchschnitt des Jahres 2019 von 1.420 US-Dollar.

Der durchschnittliche zusammengesetzte Index seit Jahresbeginn beträgt 3.461 US-Dollar pro 40-Fuß-Container und liegt damit 778 US-Dollar über dem Zehnjahresdurchschnitt von 2.684 US-Dollar.

Es ist erwähnenswert, dass die durchschnittlichen Frachtraten in den letzten Jahren während der COVID-19-Pandemie zwischen 2020 und 2022 erheblich aufgebläht wurden.

Im Laufe der Woche sanken die Frachtraten von Shanghai nach Genua um 8 % bzw. 517 USD auf 5.848 USD pro 40-Fuß-Container, gefolgt von den Raten von Shanghai nach Rotterdam und Rotterdam nach Shanghai, die um 6 % auf 4.661 USD bzw. 964 USD pro Einheit zurückgingen.

Ebenso sanken die Raten von Los Angeles nach Shanghai um 4 % bzw. 28 US$ auf 734 US$ pro 40-Fuß-Container.

Auf der anderen Seite stiegen die Raten von New York nach Rotterdam um 3 % bzw. 20 US$ auf 635 US$ pro Container.

Dem Drewry-Index zufolge stiegen die Frachtraten auf der Strecke Shanghai-Los Angeles um 2 % bzw. 77 US$ auf 4.421 US$ pro 40-Fuß-Container, gefolgt von den Raten auf der Strecke Rotterdam-New York, die sich um 1 % bzw. 13 US$ auf 1.589 US$ pro Container verbesserten, während die Preise auf der Strecke Shanghai-New York stabil blieben.

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