Künstliche Intelligenz und Klimalösungen sind die wichtigsten Anliegen der Schweiz an der WGS 2024

DUBAI, 12. Februar 2024 (WAM) -- Die Teilnahme der Schweiz am World Governments Summit (WGS) ist von besonderer Bedeutung und spiegelt die starken Beziehungen der Schweiz zu den VAE in allen Bereichen wider, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich, da die VAE mit einem jährlichen Handelsvolumen von über 20 Milliarden Schweizer Franken der wichtigste Handelspartner der Schweiz im Nahen Osten sind.

Die Schweiz misst dem Gipfeltreffen große Bedeutung bei, vor allem weil der diesjährige Gipfel Themen behandelt, die für die Schweiz von besonderem Interesse sind, allen voran die Zukunft der künstlichen Intelligenz (KI).

Während ihrer Teilnahme am Weltwirtschaftsforum in Davos im vergangenen Monat kündigte die Schweiz ihre Initiative für Vertrauen und Transparenz im Bereich der künstlichen Intelligenz an, die darauf abzielt, Wissenschaft, Politik und Privatsektor zusammenzubringen, um praktische und schnelle Lösungen zu finden, um die mit der KI verbundenen Risiken zu mindern und ihre Nutzer zu schützen.

Die Schweizer Regierung hat 2018 mit der Entwicklung von Leitlinien für künstliche Intelligenz begonnen. Diese Leitlinien sollen dazu dienen, die Chancen der Digitalisierung in wichtigen Lebensbereichen wie Gesundheit, Bildung und Verkehr zu nutzen.

Im Jahr 2020 hat die Schweizer Regierung auch Leitlinien für den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Bundesverwaltung entwickelt, um deren kohärente und ethische Nutzung zu gewährleisten. Zuletzt forderte die Regierung im November 2023 einen Überblick über den möglichen Regulierungsrahmen für künstliche Intelligenz.

Die Schweizer Beteiligung schenkt auch dem Thema der sauberen Energie, das auf dem Weltgipfel der Regierungen diskutiert wird, große Aufmerksamkeit. Die Schweiz gehörte zu den Ländern, die den historischen Konsens der VAE auf der COP28 im Dezember und die Rolle der VAE-Diplomatie bei der Erzielung wichtiger Erfolge auf der Konferenz lobten, um die Welt auf den richtigen Weg zur Eindämmung des Klimawandels zu bringen.

Die Schweiz hat ein ehrgeiziges Programm für mehrere saubere Energieprojekte entwickelt. Diese Programme führten dazu, dass die Schweiz im vergangenen Dezember erwartete, das Jahr mit rund 1.500 Megawatt neu installierter Solar-Photovoltaikleistung zu beenden, was einer Steigerung von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Den Erwartungen zufolge wird die Schweiz Ende 2023 über eine Solarstromkapazität von rund 6.200 Megawatt im gesamten Alpenstaat verfügen, was dazu beitragen wird, dass die jährliche Stromproduktion aus dieser Quelle im Jahr 2024 bei rund 6 Terawattstunden liegen wird. Damit dürfte der jährliche Gesamtenergieverbrauch in der Schweiz in diesem Jahr 10 Prozent erreichen, was die Schweiz ihrem Ziel, ab 2027 jährlich mehr als 2.000 Megawatt neue Solarkapazität hinzuzufügen, deutlich näher bringen dürfte.

Die Schweiz, die sich im Rahmen ihrer Pläne für einen Null-Kohlenstoff-Ausstoß bis 2050 stark für Umwelt- und Klimafragen engagiert, hat das Wasserkraftwerk Nant de Drance gebaut. Dieses Kraftwerk ist mit einer Speicherkapazität von 20 Gigawatt eines der größten Wasserkraftwerke der Welt.

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