Von Anastasia Ostroukhova
DUBAI, 14. Februar 2024 (WAM) -- Auf dem Weltgipfel der Regierungen (World Governments Summit, WGS) 2024, der heute in Dubai zu Ende geht, waren bedeutende Persönlichkeiten aus Europa vertreten, die die Diskussionen der Veranstaltung prägten und das Engagement der Region für die globale Zusammenarbeit unter Beweis stellten.
Zu den prominenten Teilnehmern gehörte Serbiens Premierministerin Ana Brnabić, die 2017 im Alter von 41 Jahren ihr Amt antrat und damit eine der jüngsten Premierministerinnen der Welt ist. Ihre Anwesenheit unterstrich die zunehmende Rolle junger Führungskräfte bei der Gestaltung globaler Gespräche.
Eine weitere starke europäische Stimme kam von Albaniens Premierminister Edi Rama. Sein Vortrag "70% Cabinet: In Conversation with the Prime Minister of Albania" (Im Gespräch mit dem albanischen Premierminister) stieß auf großes Interesse und regte Diskussionen über sein bahnbrechendes Modell eines Kabinetts an, das zu 70 Prozent aus Frauen besteht. Diese Initiative löste Diskussionen über Geschlechtergleichstellung und integrative Führung in Regierungen aus.
Österreichs ehemaliger Bundeskanzler Sebastian Kurz war ebenfalls auf der WGS-Bühne zu Gast. In seiner Sitzung mit dem Titel "Globale und nationale Verschiebungen: The Next Steps and Policies for Governments" (Die nächsten Schritte und Strategien für Regierungen) teilte er seine wertvollen Erfahrungen und bot Einblicke in die komplexen Herausforderungen, mit denen Regierungen heute konfrontiert sind.
Florian Tursky, Staatssekretär für Digitalisierung bei der Regierung der Republik Österreich, sprach darüber, wie die österreichische Regierung ihre Strategien und Politiken anpasst, um mit der rasanten Entwicklung der Technologie, insbesondere im Bereich der KI, Schritt zu halten.
Der World Governments Summit 2024 war geprägt von vielfältigen Perspektiven aus Europa, die von prominenten Führungskräften verschiedener Organisationen und Einrichtungen vertreten wurden.
Zu den führenden Persönlichkeiten aus dem privaten Sektor gehörten Guillaume Faury, CEO von Airbus, Eugene Kaspersky, Chief Executive Officer von Kaspersky, und Dustee Jenkins, Chief Public Affairs Officer bei Spotify.
Einer der prominenten Redner in diesem Jahr war Ignacio García Alves, seit 2011 Chief Executive Officer von Arthur D. Little. Alves kam 1992 als Wirtschaftsanalytiker zu Arthur D. Little und erklomm alle Stufen, bis er 1998 Partner wurde.
Der Gipfel bringt in der Regel Professoren der renommiertesten Institute und Universitäten Europas zusammen. In diesem Jahr nahmen unter anderem Prof. Soumitra Dutta, Dekan der Saïd Business School an der Universität Oxford, Prof. George Papaconstantinou, amtierender Direktor des Europäischen Hochschulinstituts, und Prof. Iain Begg von der London School of Economics and Political Science teil.
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