ABU DHABI, 29. Februar 2024 (WAM) -- Dr. Khaled Hanafi, Generalsekretär der Union der Arabischen Kammern, erklärte, dass der innerarabische Handel 700 Milliarden US-Dollar und damit 10-11 Prozent des Welthandels ausmacht.
Am Rande der 13. WTO-Ministerkonferenz in Abu Dhabi betonte er gegenüber der Emirates News Agency (WAM) die Notwendigkeit, das Wachstum durch die Standardisierung von Spezifikationen, die Verbesserung der Logistik und die Förderung der Beteiligung des Privatsektors zu fördern. Er betonte das Potenzial für mehr Handel, Geschäftsmöglichkeiten, Beschäftigung und BIP-Wachstum in den arabischen Ländern.
Hanafi sagte, dass die handelspolitischen Errungenschaften der VAE, insbesondere die Förderung des Freihandels und der Investitionen, als entscheidend für das globale Wirtschaftswachstum angesehen werden. Ihre strategische Positionierung und robuste Infrastruktur machen sie zu einem bevorzugten Drehkreuz für globale Unternehmen, das Investoren, Händler und Produzenten anzieht, die Zugang zu internationalen Märkten suchen.
Er erklärte, dass Investoren weltweit die VAE aufgrund ihrer günstigen Infrastruktur und Marktzugänglichkeit als Ausgangspunkt für die globale Marktdurchdringung betrachten. Die Ausrichtung von prestigeträchtigen internationalen Veranstaltungen wie der COP28 und der WTO-Ministerkonferenz durch die VAE unterstreicht die globale Führungsrolle, die Kommunikationsfähigkeit und den Einfluss des Landes in internationalen Foren.
Er sagte, dass die Präsenz der arabischen Region bei solchen Veranstaltungen dazu beiträgt, die Politik für einen freieren Welthandel zu gestalten. Die Einberufung der WTO-Ministerkonferenz in die Vereinigten Arabischen Emirate ist von zentraler Bedeutung und vermittelt wichtige Botschaften für den internationalen und arabischen Handel.
Der Generalsekretär der Union der Arabischen Kammern betonte die Bedeutung der WTO-Regeln für den internationalen Handel und wies darauf hin, dass diese Regeln genutzt werden müssen, um die Interessen zu schützen und die Beteiligung wirksam zu verbessern.
Hanafi sagte, dass die Konferenz auch die Rolle der Union der Arabischen Kammern als Vertreter des arabischen Privatsektors innerhalb der WTO stärke, was zu einem Beobachterstatus in wichtigen technischen Ausschüssen führen könne. Dieser Fortschritt ermöglicht der Union einen größeren Einfluss auf Entscheidungen, die sich auf internationale Handelsbewegungen auswirken.
Der Privatsektor in der arabischen Region leistet einen bedeutenden Beitrag, da er mehr als 75 Prozent des BIP, d. h. etwa 3 Billionen US-Dollar, erwirtschaftet und eine wesentliche Rolle bei der Schaffung von Arbeitsplätzen spielt.
Dr. Hanafi betonte, dass eine umfassende Beteiligung des Privatsektors am Handel unerlässlich sei, um das Wirtschaftswachstum und die nachhaltige Entwicklung in den arabischen Ländern zu fördern.
Als führende nichtstaatliche arabische Wirtschaftsinstitution setzt sich die Union of Arab Chambers für die wirtschaftliche Zusammenarbeit und Integration der arabischen Länder ein. Die Union, deren Mitglieder Handels-, Industrie- und Landwirtschaftskammern aus 22 Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga sind, bemüht sich um die Stärkung der regionalen Wirtschaftsbeziehungen.
Hanafi betonte die zentrale Rolle der Union bei der Förderung der Handelskooperation zwischen den arabischen Ländern sowohl im Bereich des Handels als auch der Investitionen. Darüber hinaus setzt er sich für die Schaffung eines gemeinsamen arabischen Marktes ein und skizziert grundlegende Prinzipien, die für die Verwirklichung der wirtschaftlichen Einheit zwischen den arabischen Ländern unerlässlich sind.
Darüber hinaus unterstützt die Union der Arabischen Kammern aktiv staatliche und zivilgesellschaftliche Initiativen, die darauf abzielen, die Integration und Koordinierung verschiedener Wirtschaftssektoren zu fördern, darunter Handel, Industrie, Landwirtschaft, Finanzen, Investitionen und Dienstleistungen.
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